• Wer wir sind

    Plattform für jüdische Interessen

    Das Jüdische Forum Graz versteht sich als unabhängige Plattform für alle in Graz, in der Steiermark, in Kärnten und im südlichen Burgenland lebende Jüdinnen und Juden, die ihre jüdische Identität leben und praktizieren möchten. Wir verstehen die kulturelle Tradition sowie die besonderen historischen Erfahrungen des jüdischen Volkes als Teil unserer Identität und wir streben an, in Reflexion der im Schrifttum überlieferten Lehre ein authentisches und lebendiges jüdisches Leben zu fördern, das den sozialen, kulturellen und ethischen Herausforderungen der heutigen Welt entspricht. Dabei erkennen und respektieren wir die Vielfältigkeit der verschiedenen Strömungen im Judentum und verstehen uns auch als Teil der jüdischen Gemeinde in Österreich.

    Wir zeichnen uns durch partizipativer Ausübung der Feiertage und Gottesdienste aus, und bei denen ein warmherziger, toleranter und respektvoller Umgang miteinander gefördert wird. Wir heißen in unserem Forum alle Jüdinnen und Juden willkommen, unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Familienstand und engagieren uns aktiv im innerjüdischen und interreligiösen Dialog.

    Was wir wollen

    Demokratie und Toleranz

    Das Jüdische Forum Graz steht für ein demokratisches, friedvolles Miteinander, Offenheit, Wertschätzung und Vernetzung innerhalb der Gemeinde und im interreligiösen Dialog. Das Jüdische Forum Graz fordert die Möglichkeit, dem religiösen und kulturellen jüdischen Lebens in Graz unter Einbindung aller Interessierter innerhalb und außerhalb der Synagoge Ausdruck zu verleihen.

    Aktuelles

    Horatanzen (Kreistänze) und Jüdischer Chor

    Montag Abend

    Channukah Feier

    13. Dezember 2015

    Wir freuen uns auf ein gemeinsames Lichterfest. Jeder ist herzlich willkommen!

    Nähere Informationen und Anmeldung unter:

  • Hintergrund

    Die Jüdische Bevölkerung in Graz hat seit der Auflösung der IKG Graz (Israelitische Kultusgemeinde) im Mai 2013 und durch die Gründung des IKV Graz (Israelitischer Kultusverein) der unter Ausschluss der IKG Mitglieder stattfand, keine demokratisch gewählte Vertretung mehr. Daher wurde die Plattform Jüdisches Forum Graz ins Leben gerufen, um dem Bedürfnis nach Mitsprache gerecht zu werden und dieses nach außen zu kommunizieren.

  • Channukah

    (16.Dezember bei Sonnenuntergang)

    Channukah bedeutet (Ein)Weihung und ist ein 8-tägiges Lichterfest. Es beginnt jedes Jahr am 25. Tag des Monats Kislew ...

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    Jüdischer Kalender

    Jüdischer Kalender
    Greg. Kalender

    5775
    Sep 14-15

    5776
    Sep 15-16

    Rosch HaSchana Sep 24-26 Sep 13-15
    Jom Kippur Okt 4 Sep 22
    Sukkot Oct 9-17 Sep 27-Oct 4
    Schmini Azeret Oct 16 Oct 4
    Simchat Tora Oct 17 Oct 4
    Channukah Dec 16-24 Dec 6-1
    Tu biSchwat Feb 14 Jan 24-25
    Purim Mar 5 Mar 23-24
    Pesach Apr 2-11 Apr 22-29
    Jom haShoa Apr 16 Apr 22
    Jom haSikaron Apr 22 Apr 5
    Jom haAtzmaut Apr 23 Apr 5
  • Aktuelles

    • Channukah Feier

      13. Dezember 2015

      Wir freuen uns auf ein gemeinsames Lichterfest. Jeder ist herzlich willkommen!

      Nähere Informationen und Anmeldung unter:

  • Die Grazer Synagoge

    Die Grazer Synagoge

    Wir sehen die Synagoge als offenen Ort der Begegnung, in der Raum für Gebet, Gemeinschaft Feierlichkeiten, Feste, Versammlungen und Freude Raum gegeben wird.

    Nachdem die Synagoge Graz der einzige offizielle Betraum für das Judentum in Graz ist, stehen wir dafür, dass alle unterschiedlichen Strömungen des Judentums in Graz gleichberechtigt Zugang haben, um Feste und Feierlichkeiten dort abhalten zu können.

    Die jüdische Gemeinde in Graz sieht daher eine Unvereinbarkeit von der geplanten örtlichen Zusammenlegung Ihres G`tteshauses mit einem Holocaustmuseum. Das grundlegende Konzept der Synagoge fußt auf der Geschichte der Zerstörung der ersten Synagoge, auf deren Mauern ein Ort für den lebendigen Ausdruck des Judentums geschaffen wurde. Mit der Implementierung eines Holocaust Gedenkmuseums wird diese ursprüngliche Idee umgekehrt und wäre ein Rückschlag für das jüdische Leben in Graz.

    Die Synagoge Graz soll ein offenes, frei zugängliches Haus sein, genauso wie der Jüdische Friedhof in Graz.


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  • Herta Reich: Zwei Tage Zeit. Flucht und Vertreibung

    Lesung und Buchpräsentation

    Herta Reich kam 1917 als Kind einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Mürzzuschlag zur Welt. Bald nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich wurde sie von der Gestapo gezwungen, Mürzzuschlag zu verlassen. Nach einem ersten Fluchtversuch nach Belgien verließ sie im Herbst 1939 mit etwa 1000 weiteren österreichischen Jüdinnen und Juden auf Donauschiffen Wien, um sich vor den Nationalsozialisten in Sicherheit zu bringen. Das Ziel ihrer Flucht war Palästina.

    Doch der Transport erreichte im Dezember 1939 nur den kleinen serbischen Donauhafen Kladovo. Erst fast ein Jahr nach dem Beginn der Flucht konnte die Reise fortgesetzt werden. Doch die Fahrt ging wieder stromaufwärts nach ?abac, wo die Flüchtlinge nach dem Überfall der Deutschen Wehrmacht auf Jugoslawien im April 1941 in die Hände der Nationalsozialisten fielen. Herta und ihr Mann Romek Reich gehörten zu den wenigen, die den Nationalsozialisten entkommen konnten, während alle Männer als Geisel für getötete Soldaten erschossen und die Frauen und Kinder in der Nähe von Belgrad vergast wurden. Nach einer abenteuerlichen Flucht über Italien gelangte sie sechs Jahre nach der Abreise in Wien nach Palästina.

    In „Zwei Tage Zeit“ schildert sie diese Flucht. Daneben handelt dieses Buch aber auch vom bescheidenen jüdischen Leben in Mürzzuschlag im 19. und 20. Jahrhundert, vom Antisemitismus, den „Arisierungen“ und der Verfolgung der Mürzzuschlager Jüdinnen und Juden.

    Univ. Prof. Dr. Ronny Reich (Sohn von Herta Reich, Archäologe, Haifa), Heimo Gruber und Dr. Heimo Halbrainer (Herausgeber, Wien/Graz), Dir. Mag. Heimo Hirschmann (Herta-Reich-Gymnasium, Mürzzuschlag), Schülerinnen des Herta-Reich-Gymnasiums


    Dienstag 11. November 2014, 19.00 Uhr
    Herta-Reich-Gymnasium Mürzzuschlag / Roseggergasse 10 / 8680 Mürzzuschlag
    Eine Veranstaltung des Herta Reich Gymnasiums und der Stadtgemeinde Mürzzuschlag in Kooperation mit CLIO

  • Interreligiöser Dialog – ein Übungsweg zu bewussterem und achtsamerem Zusammenleben (Vortrag, Diskussion, Spiel und Feier

    Lichtwunder in dunklen Zeiten: Eine Veranstaltung zu Channukah und Advent

    Referentinnen: Mag.a Karen Engel, Mag.a Kathrin Ruth Lauppert-Scholz und Dr.in Christine Hubka
    Moderation: Mag. Heinz Stroh

    Datum: Sonntag, 7.12.2014, 14:30 – 18 Uhr
    Kosten: 20€
    Veranstaltungsort: Licht- Klause, HAUS FÜR MEDITATION UND BIBELGESPRÄCH DEUTSCHFEISTRITZ

  • Channukah

    Channukah bedeutet (Ein)Weihung und ist ein 8-tägiges Lichterfest.

    Es beginnt jedes Jahr am 25. Tag des Monats Kislew (Ende November/Dezember) und wird also in der dunkelsten Jahreszeit, wenn die Tage am kürzesten und die Nächte am längsten sind gefeiert, in der Hoffnung auf das wiederkehrende Licht. Das Licht des Channukahleuchters (Channukiah) ist eine Metapher für die Thora und es soll nicht der Beleuchtung dienen. Es symbolisiert den Triumph des Lichtes über die Dunkelheit, der Reinheit über die Unreinheit, des Spirituellen über das Materielle.

    Beim Channukahfest zünden Juden die Kerzen der Channukiah an, die aus 9 Armen besteht: 8 Kerzen, die den acht Tagen entsprechen und eine neunte Kerze, die als Diener (hebräisch: schames) die anderen Kerzen entzündet. Dabei wird täglich ein Licht mehr angezündet und zwar immer von rechts nach links. Aber Achtung: Ist eine Kerze einmal angezündet, muss sie abbrennen! Es ist verboten sie auszublasen; das betrifft auch den Schames (er brennt mit ab)!

    Geschichtlicher Hintergrund des Festes:

    Chanukkah erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem im jüdischen Jahr 3597 (164 v.d.Z.) nach dem erfolgreichen Aufstand der jüdischen Gruppe der Makkabäer gegen die Seleukiden (Griechen). Die Besatzungsmacht in Judäa hatte verboten die jüdische Religion auszuüben und den zweiten Tempel in Jerusalem für die Juden entweiht, indem sie dort einen Zeusaltar errichtete. Nach der Rückeroberung der Makkabäer reinigten die Juden den Tempel und wollten den Leuchter wieder anzünden, der niemals erlöschen sollte. Nach der Überlieferung war aufgrund der Eroberung nur noch ein Krug geweihtes Öl vorzufinden. Dieses Öl reichte für gerade mal einen Tag. Für die Herstellung neuen geweihten Öls werden aber acht Tage benötigt. Durch ein Wunder habe das Licht jedoch acht Tage gebrannt, bis neues geweihtes Öl hergestellt worden war. Daran erinnern die acht Lichter des Chanukkah-Leuchters.

  • Flucht sichtbar machen!

    2. Dezember 2014, 18.00 Uhr

    Flüchtlingsgespräche und Essen
    Vor 75 Jahren begann der Zweite Weltkrieg. Schon zuvor haben die Nationalsozialisten Menschen an den Rand der Gesellschaft gedrängt, juristisch, politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich marginalisiert und letztlich viele zur rettenden Flucht gezwungen. Die internationale Politik versagte damals wie heute: Bei der Konferenz von Evian 1938 gelang es nicht, die Quoten zur Einwanderung von Flüchtlingen in die westlichen Länder zu erhöhen. So verließen Menschen, die irgendwie konnten, das nationalsozialistische Deutschland und gelangten auf teils abenteuerlichen Routen auch nach Afrika und Asien. Heute ist die Fluchtrichtung eine andere.

    Während wir die Erinnerungen von ÖsterreicherInnen, die während der NS-Zeit nach Asien und Afrika flohen, vorstellen, erzählen Menschen, die jüngst nach Österreich geflüchtet sind, von ihren Heimatländern in Asien und Afrika. Sie berichten von den Umständen und Gründen ihrer Flucht, ihren Fluchtwegen, ihren Aufnahme- und Asylbedingungen in Österreich, ihren Perspektiven und Hoffnungen. Wir wollen uns um einen Tisch setzen, zuhören, Fragen stellen, verstehen lernen, Menschen mit ihrer Fluchtgeschichte begreifen lernen – damals wie heute. Denn „ein Flüchtling ist nur kurze Zeit ein Flüchtling. Dann wird er Teil der Gesellschaft“. So wollen wir diese Abende auch mit einem gemeinsamen Essen und informellem Austausch ausklingen lassen.

    Moderation & historische Fluchtbiografien: Margit Franz (CLIO)

    Ort: KiG! Kultur in Graz / Lagergasse 98 a / 8020 Graz

    Eine Veranstaltung von CLIO in Kooperation mit KiG!/Küche im Volkshaus

  • Der schwierige Spagat: Als Jüdin in Israel leben

    Donnerstag, 18.12.2014

    Erzählungen von Hoffnungen und von bedrückender Aussichtslosigkeit
    Referentin: Dr.in Annemarie Hinker, Übersetzerin Wien

    Moderation: Mag. Heinz Stroh

    Datum: Donnerstag, 18.12.2014, 18-21 Uhr

    Kosten: 15€

    Veranstaltungsort: Licht- Klause, HAUS FÜR MEDITATION UND BIBELGESPRÄCH DEUTSCHFEISTRITZ

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  • Yitzhak: und Gott lachte

    Styriarte, Seifenfabrik, 1. Juli 2015 20:00 Uhr

    Der jüdische Witz und die Musik der Klezmorim


    Preisinformationen
    Preise: EUR 46 / 34 / 18
    Musik kann Leben retten – wie der Humor. Davon können jüdische Familien mehr als nur ein Lied singen, mehr als nur einen Witz erzählen. „Yitzhak“, „Er lachte“ – so nannte schon Stammvater Abraham seinen Sohn. Auch Giora Feidman lächelt mit jedem Ton seiner Klarinette. Sie ist zum Symbol für den Klezmer geworden, jene Musik der Lebensfreude, die selbst das Elend der Ghettos überlebte. In Graz paart sich Feidmans Klarinette mit dem scharfen jüdischen Humor der Geschichten, die Miguel Herz-Kestranek mitbringt. Auftakt einer literarisch-musikalischen Donnerstags-Reihe in der Seifenfabrik, die in einer Caféhausatmosphäre angesiedelt ist.
    Nähere Informationen unter: http://styriarte.com/events/yitzhak-und-gott-lachte-2/